Wenn sie Leinenschuhe hören, an was denken sie dann? Vielleicht an Sommer und Sonne? Vielleicht denken sie auch an Espadrilles, die Leinenschuhe schlechthin. In den 80er Jahren war dieser Leinenschuh der Kultschuh des Sommers überhaupt!
Alle wollten Espadrilles tragen, egal ob Frau, Mann oder Kind. Dass es diese Art von Leinenschuhen schon vorher seit langen Jahren gab, wissen die wenigsten. Ursprünglich waren die Espadrilles nämlich die Schuhe der Fischer und Bauern in Südfrankreich und Spanien, dort wurden die Leinenschuhe auch hergestellt.
Espadrilles – Der erste Leinenschuh
Die Sohle der ursprünglichen Espadrilles wurde aus Steppengras (Espartogras) gefertigt, wodurch der Schuh seinen Namen erhielt. In den 60er und 70er Jahren schafften die Espadrilles den Sprung in die Upperclass, sie verkörperten in dieser Zeit das sogenannte Dolce Vita, das süße Leben. Viele Stars der damaligen Zeit waren wahre Anhänger der luftigen Leinenschuhe, wie zum Beispiel Grace Kelly. Heute ist dieser Kultschuh fast von der Bildfläche verschwunden. Nur ganz vereinzelt findet man den damals so beliebten Leinenschuh noch bei einigen wenigen Spezialanbietern im Internet. Doch was macht eigentlich die Espadrilles aus?
Bequeme und preiswerte Sommerschuhe
Espadrilles sind absolute Sommerschuhe, üblicherweise zum einfachen Reinschlüpfen. Die Sohle besteht aus Pflanzenfasern. Entweder aus Jute, Flachs oder Hanf, teilweise werden die Sohlen heute noch zusätzlich mit Gummieinlagen versehen, um den Schuh eine längere Lebensdauer zu bescheren.
Der Schaft besteht meistens aus Leinen, vereinzelt gibt es auch Modelle, die einen Baumwollschaft haben. Allerdings eignen sich diese Leinenschuhe nicht für lange Wanderungen oder ausgiebige Spaziergänge, da der Fuß in diesen Schuhen nicht genügend Halt besitzt, doch sie sind leicht, atmungsaktiv und bequem also ein idealer Sommerschuh.